Zentralverwaltung — Konzept v1.1
Interne Personalverwaltungs-Software · MKB Physio · Stakeholder: Christin (HR/Backoffice) · Phase Anforderungen + Konzeption

Zentralverwaltung — Funktions- und Datenmodell

Ein einheitliches internes System ersetzt drei getrennte Fremdsysteme — Zeiterfassung, HR/Personalverwaltung und Recruiting. Durchgängiger Prozess vom Bewerber über die Einstellung bis zur laufenden Personal- und Arbeitszeitverwaltung, ohne Systembrüche und Doppelerfassung.

Multi-Firma (n:m Person ↔ Firma) 4 Rollen + Personengruppen Datenschutz: sensible Felder geschützt Alles auf einen Blick
62 Funktionen · 11 Module

Funktionsübersicht nach Modulen

MUSSzwingend OPTIONALwünschenswert ZUKUNFTspätere Erweiterung
Auge = darf sehen Stift = darf bearbeiten Rollen: Mitarbeiter · FA (Fachliche Leitung) · BO (Backoffice) · Admin. Rechte werden später final vergeben — Klick auf eine Zelle wechselt leer → Auge → Auge+Stift.
Neuer Bereich · aus Christin-Gespräch

Lohnberechnung

Berechtigungen

Nutzerrollen & Personengruppen

Standard-Mitarbeiter

Therapeut · nur eigene Daten

Erfasst eigene Zeiten (getrennt Haupt-/Nebentätigkeit), stellt Fehlzeitenanträge, sieht Profil, Aufgaben, Schulungen und freigegebene Dokumente.

Fachliche Leitung

Nur die eigene Firma

Zugriff ausschließlich auf die zugeordnete Firma. Betrachtet und verwaltet Mitarbeiter, Zeiten und Fehlzeiten im Rahmen der eigenen Firma.

Backoffice-Mitarbeiter

Firmenübergreifend

Zugriff über alle Firmen. Verwaltet Personalstamm, genehmigt Fehlzeiten, kontrolliert Monatsendauswertungen, betreut Recruiting.

Administrator

Vollzugriff

Alle Funktionen inkl. Berechtigungsverwaltung, Einstellungen, benutzerdefinierte Felder, Workflows und Genehmigungen.

Zusätze

  • Mentor — Zusatz-Attribut, keine der vier Hauptrollen. Verknüpfung zwischen Personen; Mentoren erhalten erweiterte Sichtbarkeit auf ihre Mentees (u. a. interne Notizen).
  • Berechtigungsgruppe bei Vertragsanlage — bewusst nur „Standard-Mitarbeiter/Therapeut" oder „Backoffice" zuweisbar.
  • Personengruppen — bündeln Mitarbeiter zur gemeinsamen Berechtigungs- und Auswertungssteuerung. Mehrfachzuordnung möglich; vorab definierbar und in Auswahlfeldern statt einzelner Personen einsetzbar. Reichweite feingranular: selbst / Mentees / einzelne oder alle Firmen.
Anforderungen aus Nutzersicht

User Stories

Standard-Mitarbeiter (Therapeut)

  1. Arbeitszeit getrennt für Haupt- und Nebentätigkeit erfassen, damit Stunden je Firma korrekt abgerechnet werden.
  2. Jederzeit farblich sehen, für welche Firma gerade Zeiten erfasst werden.
  3. Fehlzeitenantrag stellen und Resturlaub sehen.
  4. Nach Einladung Passwort selbst vergeben und Daten eintragen (schnelles Onboarding).
  5. Aufgaben, Schulungen und freigegebene Dokumente sehen.

Fachliche Leitung (nur eigene Firma)

  1. Ausschließlich Mitarbeiter der eigenen Firma sehen.
  2. Arbeitszeiten der Firma in Tages- und Wochenübersicht einsehen.
  3. Fehlzeiten der Firma nachvollziehen (Einsatzplanung).
  4. Monatsendauswertung der Firma einsehen.

Backoffice-Mitarbeiter (firmenübergreifend)

  1. Fehlzeitenanträge firmenübergreifend sehen, per Klick genehmigen oder mit Begründung ablehnen.
  2. Monatsendauswertung kontrollieren und per grünem Häkchen freigeben (danach Überstunden-Reset).
  3. Bewerber per „eingestellt"-Button in Mitarbeiter überführen — ohne Neuerfassung.
  4. Neuen Mitarbeiter über geführte Maske anlegen, Hauptfirma + optional Nebenjob zuordnen.
  5. Auswertungen je Firma als Tabelle herunterladen.

Administrator

  1. In Berechtigungsmatrix pro Funktion festlegen, wer was sehen/bearbeiten darf (firmen- und mentee-genau).
  2. Personengruppen anlegen und Mitarbeiter mehrfach zuordnen.
  3. Benutzerdefinierte Felder (Text, Datum, langer Text, Nummer, Einzelauswahl, Dropdown) anlegen und zuordnen.
  4. Workflows mit Vorlagen, Phasen, Aufgaben und Triggern einrichten.
  5. Feiertagskalender je Bundesland konfigurieren und Weihnachten/Silvester intern ausschließen.
27+ Tabellen · 🔒 = datenschutzrelevantes Feld

Datenmodell

Beziehungsübersicht (Kern)

  • Person ↔ Firma — n:m über Person↔Firma-Zuordnung (inkl. Haupt-/Nebenjob, Zeitraum, Regelarbeitszeit, Vertrag, Rolle, Berechtigungsgruppe).
  • Person ↔ Personengruppe — n:m (Mehrfachzuordnung).
  • Person ↔ Person — n:m über Mentor-Zuordnung.
  • Zeiterfassung / Fehlzeit / Urlaubskonto — jeweils n:1 zur Person↔Firma-Zuordnung (firmenspezifisch).
  • Bewerber → Person — 1:1 nach Einstellung; Bewerber n:1 Vertragsvariante.
  • Vertrag — n:1 Vertragsvariante; n:1 Person und Firma.
  • Firma — n:1 Feiertagskalender; Feiertagskalender 1:n Feiertag-Eintrag.
  • Berechtigung — verknüpft Funktion mit Person/Gruppe/Rolle inkl. Reichweite und optional Firma.
  • Monatsendauswertung — n:1 Firma; steuert Überstunden-Reset der zugehörigen Zeiteinträge.
Klärungsbedarf

Offene Fragen

Struktur-Ableitung aus dem Konzept

Struktur & Datenfluss (Mindmap)

Zwei Zonen zeigen den Kern: In ① Eingabe werden Daten erfasst, in ② Verwendung laufen dieselben Daten zusammen und werden ausgewertet. Ein Modul anklicken oder überfahren hebt nur dessen Datenflüsse hervor; die Steuerungs-Module stehen abgesetzt, weil sie nicht im Datenfluss liegen.

Personalwesen Zeit & Abwesenheit Lohn & Auswertung Steuerung & Portal
gestrichelt = Datenfluss (welche Daten fließen)
Entwurf — Struktur zur Abstimmung
Modul anklicken, um seine Datenflüsse zu sehen — ① Eingabe fließt in ② Verwendung.
100%
Eingabe / Datenquellen Hier werden Daten erfasst
Verwendung / Auswertung Hier werden dieselben Daten weiterverwendet
Support / Steuerung
Kein Teil des Datenflusses — steuern Rechte, Abläufe, Ablage und Portal.
Zentralverwaltung — Struktur-Entwurf v1 · abgeleitet aus konzept_v1 (11 Module + Lohnberechnung). Funktionsnamen 1:1 aus dem Konzept; Zonen und Datenfluss zur Abstimmung.